René Marik

Kasperpop

Der Maulwurf ist tot! Es lebe der Maulwurf!
Nachdem der kleine, blinde, Sprachfehler gebeutelte Wühler enttäuscht von der Liebe in ,,Autschn!" seinen Freitod auf der stark befahrenen A9 wählte, lässt René Marik ihn zu unser aller Erleichterung in KasperPop wieder auferstehen.

In ihrem zweiten Programm stürzen sich Maulwurf, der blasierte Falkenhorst, Eisbär Kalle, die Lappen und ,,de Barbe" erneut in haarsträubende Abenteuer. Doch das liebenswerte Ensemble in Miniaturformat hat Zuwachs bekommen und eine weitere Figur betritt die Bühne: Der Glatzenkasper!

Neben seiner Rolle als Schurke, Chaot und apokalyptischer Reiter in Personalunion, birgt er gleichzeitig die Chance für einen Neuanfang - frei nach dem Motto: die zerstörerische Kraft ist eine schaffende Kraft!

Auf welche Protagonisten die teils charmante Truppe an diesem Abend ebenfalls trifft, sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

Denn im neuem Programm des Master of Puppenquatsch - Frankfurter Rundschau -geht es um Katastrophen. Menschliche sowie menschheitliche.

Und es geht um Pop - denn wenn die Tragödie zum Kassenschlager wird, entsteht Pop.
Gespielt wird dieser Pop von seiner Eminenz ,,Don Mercedes Moped" und dem Tastateur Professor Inge (Ingo Günther).

Eines ist auch dieses Mal wieder klar, - nach einem Abend mit KasperPop werden erwachsene Menschen tags darauf wieder ,,maulwurf´n".

,,Würde Helge Schneider die Muppet-Show übernehmen und Kurt Schwitters als Autor einstellen, dann dürfte ungefähr das herauskommen, was René Marik mit seinen Handpuppen veranstaltet. .... Die Minidramen, die er mit seinen Puppen aufführt, sind allerdings durchweg hinreißend." Berliner Zeitung