Jochen Malmsheimer

Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde

Jochen Malmsheimer, der vielfach preisgekrönte Kabarettist und „König der Komiker“ (Nürnberger Zeitung), ist der Meister des epischen Kabaretts. Sein leidenschaftlicher Vortrag und seine entfesselte deutsche Sprache sind unverwechselbar, lustvoll und in immer wieder neuen Formen hebt er die Grenzen zwischen Unsinn und Poesie auf. Hier bleibt kein Stein auf dem anderen.

So wird auch gleich zu Beginn des Programms „Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde“ schonungslose Offenheit in allen Punkten vereinbart: Endlich, über fünfzig Jahre nach Kriegsende in Deutschland, kommt der Zusammenhang zwischen Bahnhof und Leim zur Sprache. Das ist doch mal was!

Auch danach ereignet sich eine ganze Menge, selbst Bärbel Höhn kommt zu ungeahnten Ehren. Bis zum Schluss ausgeführt wird, was geschähe, „Wenn Worte reden könnten“. Denn das Geschäft des
Sprechens, von fast jedermann schamfrei in einer jeglichen Lebenslage schwunghaft betrieben, ist ein komplizierteres, als man gemeinhin ahnen möchte. Wie soll es da erst den Worten ergehen? Wenn Worte reden könnten, dann könnten Zahlen rechnen, so das Fazit dieses hoch unterhaltsamen Programms. Man wird sich hernach vielleicht nicht besser fühlen, aber wissen, wo der Gegner sitzt und vor allem: wie lange noch.

Foto: Dominic Reichenbach

KURZVITA JOCHEN MALMSHEIMER:
*1961 in Essen. Studium der Germanistik und Geschichte an der
Ruhr-Universität Bochum, anschließend Buchhändlerlehre.
Von 1992 – 2000 mit Frank Goosen im Duo „Tresenlesen“ (Preisträger Prix Pantheon 1997 und Salzburger Stier 1998).
Seit 2000 erfolgreicher Solist, zahlreiche weitere Auszeichnungen. Ein Millionen-Fernsehpublikum erreicht Jochen Malmsheimer vor allem
durch seine regelmäßigen Auftritte im ZDF bei „Neues aus der Anstalt“.

Presse zum Programm (Auswahl):

„Literarische Comedy von blitzender Intelligenz.“ (Stefan Keim)

„Ein Gewittersturm! Ein brachial-literarischer Leckerbissen! (HNA)

„Sprachlich ausgefeilt, feinsinnig, witzig. Hinter dem Titel „Wenn Worte reden könnten“ verbergen sich zwei Stunden linguistisch-humoristisches Feuerwerk. (MERKUR)

„Dieser Mann ist unbeschreiblich. Was Jochen Malmsheimer auf der Bühne des franz.K präsentiert, reicht aus, um seine Zuschauer mit seiner geballten Sprachgewalt in zwei Stunden restlos platt zu machen. Der Satire-Freund ist ein Bühnentier der Extraklasse. Ohne Punkt und Komma und scheinbar ohne Luft zu holen, schleudert der Grammatik-Guru seinen Fans die (Fremd-)Worte um die Ohren.
Unmöglich, sich seine Bandwurm-Witze zu merken, sie gar wiederzugeben – aber zum Totlachen reichtʼs.“ (REUTLINGER GENERALANZEIGER)